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A review by leas_bookworld_
One Of Six - Verrat by Kim Nina Ocker
4.0
4,5/5 ⭐️
Krass, ich habe das Buch komplett unterschätzt!
Nachdem Lucas Eltern ihr finanzielle Unterstützung entzogen haben, sucht sie dringend einen Job, um ihr Studentenleben zu finanzieren. Die Einladung zum Vorstellungsgespräch als Social-Media-Managerin im Ski Resort Ortiz kommt daher wie gerufen. Kaum im Ortiz angekommen, häufen sich die merkwürdigen Vorfälle.
Die Geschichte wird aus der Perspektive der beiden Hauptprotagonist:innen Luca und Devan erzählt.
Die letzten Kapitel... ich saß nur noch da und musste wissen WIE ES ENDET. Und dann diese atmosphärische Beschreibung des Settings... Hut ab, Kim Nina Ocker. Ich hatte an Stellen wirklich Angst um die Protagonist:innen und habe richtig Gänsehaut bekommen.
Der Schreibstil war richtig angenehm locker und trotzdem an den richtigen Stellen spannungsaufbauend. Der einzige kleine Kritikpunkt hier ist, dass sich die Perspektiven von Luca und Devan leider komplett gleich angehört haben. Wenn ich schon zwei Perspektiven bekomme, dann muss sich das für mich auch begründen und einen Mehrwert (abgesehen von den Gedankeneinblicken) ergeben. Hier hätte ich mir einfach individuellere Stile gewünscht, um nicht nur durch die unterschiedlichen Sprecher:innen zu merken, dass es jetzt seine oder ihre Sicht ist.
Und der störendste Aspekt war für mich: die Lovestory. Für mich ist es einfach zu übertrieben, sich nach nur 3 Tagen Liebe zu gestehen. Das konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, hier wäre eine realistischere Zeitspanne oder das Einbringen der Gefühle im zweiten Band passender gewesen. Das hat mich ein wenig gestört. Ohne diese überstürzte Liebesgeschichte hätte das Buch wirklich herausragend sein können! Ich brauche nicht immer den slowesten Slowburn aller Slowburn Zeiten, aber ein bisschen Tension und etwas Entwicklung der Gefühle ist einfach wünschenswert.
Im finalen Abschnitt des Buches konnte ich einfach nicht mehr aufhören zu hören, weil ich UNBEDINGT erfahren wollte, wie alles endet. Die Atmosphäre wurde zwischendurch wirklich spannend und gruselig – absoluter Nervenkitzel! Das war wirklich hervorragend umgesetzt. Das Ende war allerdings ziemlich gemein und ich habe direkt den 2. Band angefangen!
Alles in allem also wirklich SEHR GUT. Wenn ihr zu den Personen gehört, bei denen das Buch auch auf dem SuB langsam zur Leiche wird: LEST ES (die Personen wissen, dass sie hier gemeint sind).
Krass, ich habe das Buch komplett unterschätzt!
Nachdem Lucas Eltern ihr finanzielle Unterstützung entzogen haben, sucht sie dringend einen Job, um ihr Studentenleben zu finanzieren. Die Einladung zum Vorstellungsgespräch als Social-Media-Managerin im Ski Resort Ortiz kommt daher wie gerufen. Kaum im Ortiz angekommen, häufen sich die merkwürdigen Vorfälle.
Die Geschichte wird aus der Perspektive der beiden Hauptprotagonist:innen Luca und Devan erzählt.
Die letzten Kapitel... ich saß nur noch da und musste wissen WIE ES ENDET. Und dann diese atmosphärische Beschreibung des Settings... Hut ab, Kim Nina Ocker. Ich hatte an Stellen wirklich Angst um die Protagonist:innen und habe richtig Gänsehaut bekommen.
Der Schreibstil war richtig angenehm locker und trotzdem an den richtigen Stellen spannungsaufbauend. Der einzige kleine Kritikpunkt hier ist, dass sich die Perspektiven von Luca und Devan leider komplett gleich angehört haben. Wenn ich schon zwei Perspektiven bekomme, dann muss sich das für mich auch begründen und einen Mehrwert (abgesehen von den Gedankeneinblicken) ergeben. Hier hätte ich mir einfach individuellere Stile gewünscht, um nicht nur durch die unterschiedlichen Sprecher:innen zu merken, dass es jetzt seine oder ihre Sicht ist.
Und der störendste Aspekt war für mich: die Lovestory. Für mich ist es einfach zu übertrieben, sich nach nur 3 Tagen Liebe zu gestehen. Das konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, hier wäre eine realistischere Zeitspanne oder das Einbringen der Gefühle im zweiten Band passender gewesen. Das hat mich ein wenig gestört. Ohne diese überstürzte Liebesgeschichte hätte das Buch wirklich herausragend sein können! Ich brauche nicht immer den slowesten Slowburn aller Slowburn Zeiten, aber ein bisschen Tension und etwas Entwicklung der Gefühle ist einfach wünschenswert.
Im finalen Abschnitt des Buches konnte ich einfach nicht mehr aufhören zu hören, weil ich UNBEDINGT erfahren wollte, wie alles endet. Die Atmosphäre wurde zwischendurch wirklich spannend und gruselig – absoluter Nervenkitzel! Das war wirklich hervorragend umgesetzt. Das Ende war allerdings ziemlich gemein und ich habe direkt den 2. Band angefangen!
Alles in allem also wirklich SEHR GUT. Wenn ihr zu den Personen gehört, bei denen das Buch auch auf dem SuB langsam zur Leiche wird: LEST ES (die Personen wissen, dass sie hier gemeint sind).